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Hildesheimer Allgemeine Zeitung (HAZ), 07.01.2015

»Von Hackfressen und Scheckschrullen«
über die Eisermann

Hildesheimer Allgemeine Zeitung (HAZ), 16.11.2015

Preis für »drunter + drüber«

 

Gemeinschaftsausstellung »aus Papier«
im Workshop e.V. im Pavillon Hannover

5. Mai bis 16. Juni 2017
Ute Adam: Buchbinden
Claus Dorsch: Kalligraphie
Susanne Eisermann: Tuschezeichnungen
Thomas Steinle: Origami

aus der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Uwe Herrmann

„Papier kann zum Träger einer Malerei, einer Zeichnung oder eines Textes werden und ebenso zu einem Behältnis oder Objekt. Es bewegt sich frei zwischen zweiter und dritter Dimension, es erträgt und verzeiht - es verbirgt und gibt preis. Weil Papier so vielseitig und vor allem geduldig ist, hat es seinen Platz im digitalen Zeitalter behaupten können, das unsere Lebenswelt zurzeit so radikal verändert.

Vier Künstlerinnen und Künstler zeigen uns in dieser Ausstellung, wie unterschiedlich sie Papier für ihre Zwecke nutzbar machen, interpretieren und erforschen.

Susanne Eisermann

Um Beziehung geht es auch – unter anderem – in den Arbeiten von Susanne Eisermann. Die Künstlerin malt und zeichnet mit unterschiedlichen Materialien - Kaffee, Tusche, Beize und vieles mehr. Bei genauer Betrachtung bemerken wir: Eisermann mutet dem Papier als Trägermaterial einiges zu. Ihre Arbeitsweise hinterlässt Spuren, und diese lassen uns beim Betrachten den Arbeitsprozess körperlich nachempfinden. Auf die Frage, wie wichtig es ihr sei, Bilder von Hand zu schaffen, sagt Susanne Eisermann, im Gegensatz zum digitalen Arbeiten am Rechner sei das Arbeiten mit der Hand für sie - Medizin.

Zwei Werkgruppen sind hier versammelt: skurrile Einzel-Gestalten, die von Eisermann so genannten „Hackfressen“ - und Paare, zusammengeführt im „Blind Date“.
Flecken und Verläufe, Zufälle und Kalkül ordnen sich bei Eisermann zu Figurationen.
Manche wirken monströs, an der Grenze zum Unheimlichen, das, wie wir seit Freuds berühmten Aufsatz wissen, lediglich die Wiederkehr des Verdrängten ist.

Eisermanns Hackfressen nehmen uns ebenso in Visier wie wir sie. Sie sind ernstzunehmende Partner im Spiel der Betrachtung. Die Paarfiguren im Blind Date scheinen dagegen – und bestimmt zu Recht – mit einander beschäftigt, im ewigen Tanz um den Gewinn der Zweisamkeit. Wir wünschen ihnen dabei Glück und sind doch ein wenig neugierig, wenn nicht skeptisch, ob dies denn gut gehen mag und ob sie sich am Ende kriegen werden.

Dieses bewusste Arbeiten von Hand sehen wir bei allen vier hier vertretenen Künstlerinnen und Künstler. Es scheint etwas zu sein, auf das die Künstler nicht verzichten mögen, weil es zu ihrem Glück und ihrer Kunst-Erfahrung dazugehört, und sie bereichert.
Wie es uns als Betrachter in unserer Kunsterfahrung bereichert, können wir nun erforschen. Ich wünsche dieser Ausstellung viel Erfolg!”

 

 

 

Hildesheimer Allgemeine Zeitung (HAZ), 22.10.2016

BBK-Jahresausstellung »16«
Gemeinschaftsausstellung in der Galerie im Stammelbach-Speicher 

 

Hildesheimer Allgemeine Zeitung (HAZ), 04.03.2015